News
Kommentar in K21 zu Once Only in VOIS

Mit dem bevorstehenden Markteintritt von VOIS|FIWE bietet die VOIS Plattform ganz neue Perspektiven für das digitale Once Only Prinzip.
Die möglichst ganzheitliche Umsetzung des Once Only Prinzips wird immer mehr zum zentralen Schlüsselfaktor einer erfolgreichen Digitalisierung öffentlich-rechtlicher Infrastrukturen. Doch welche Voraussetzungen müssen dafür erfüllt sein? Und welche strategische Rolle spielt dabei das neue Finanzwesen VOIS|FIWE für die gleichnamige IT-Plattform und deren Anwendende? In einem Kommentar der aktuellen k-21-Ausgabe 06/2026 geht ab-data Geschäftsführer Dr. Markus Bremkamp diesen Fragen nach. Er zeigt zugleich dazu Perspektiven und Handlungsempfehlungen auf.
Once Only in Kommunen
Wieso sollte eine Kommune ihre Finanzsoftware austauschen, wo doch diese als Herzstück nur ungern, weil nur mit viel Aufwand ausgestauscht werden kann? Dieser vermeintlich provokanten Frage setzt Markus Bremkamp in seinem soeben veröffentlichten Kommentar der K21 eine ebenso provakante Antwort entgegen:
„Wer erfolgreich im Sinne von Once Only digitalisieren will – und genau das wollen wir ja alle – der muss das Finanzwesen zur Triebfeder der Strategie machen. Folglich gehört dieser Schritt an den Anfang und nicht an das Ende einer nachhaltig-ganzheitlichen Digitalisierungsstrategie!“
Denn letztlich hat nahezu jeder kommunale Prozess mit Finanzen zu tun. Ob im Onlineantrag für einen neuen Reisepass, Führerschein oder Gewerbe, ob im Bußgeld- oder Veranlagungsbereich, ob in der verwaltungsweiten Mittelplanung und -steuerung nebst Berichtswesen: es geht fast immer ums liebe Geld. Gerade digitale Once Only Prozesse sollten also für die notwendige Akzeptanz von Bürgern und Bürgerinnen mit bzw. rund um die Finanzen gestaltet werden.
Doch wie lässt sich das erreichen? Bremkamp führt dazu die Erfüllung von drei Bedingungen auf…
Bedingungen für erfolgreiches Once Only
Die grundlegende Bedingung für ein erfolgreiches Once Only ist die Existenz standardisierter Plattformen mit zentraler Technologie, einheitlicher Haptik/Optik und hoher Integration. Aus der überschaubaren Anzahl an Anbietern ragt dabei die IT-Plattform VOIS heraus. Sie ist in bereits über 65 % aller deutschen Kommunen installiert und bietet mit über 50 einheitlich-integrierten Fach- und Onlineverfahren bestmögliche Voraussetzungen.
Die notwendige Bedingung ist die Existenz der wichtigsten Kernverfahren auf der jeweiligen Plattform. Mit der bevorstehenden Markteinführung des VOIS|FIWE Finanzwesens erfüllt die VOIS-Plattform neben z.B. Melde-, Gewerbe-, KFZ-, Führerschein und Ausländerwesen auch diese zentrale Voraussetzung. Darauf lassen sich dann ganzheitliche Prozessketten mit integrierten Fach- und Onlineverfahren rund um Finanzen und Adressen implementieren.
Die hinreichende Bedingung für ein erfolgreiches Once Only ist schließlich jedoch der Wille auf Nachfragerseite, ein solches Angebot auch anzunehmen. Silodenken war gestern, Plattformdenken ist heute und morgen: Finanzen, Fachämter und IT gestalten gemeinsam mit der Verwaltungsleitung ihre durchgängige Once Only Strategie auf Basis einer IT-Plattform wie VOIS.
Die so erreichte Standardisierung hat dann sogar noch einen angenehmen Nebeneffekt. Sie entzieht nämlich dem Bund die Argumentationsgrundlage mit eigenen Standardisierungen und Zentralisierungen die kommunale Selbstverwaltung in Frage stellen zu müssen. Im besten Fall lassen sich so sogar Kommunal-, Landes- und Bundesinteressen über den Ausbau kommunaler Plattformlösungen mit bundesweiten Anforderungen im Bereich Register as a Service, Nodes, Wallet und EUDI sinnvoll verknüpfen und integrieren.
K21 veröffentlicht Kommentar „VOIS weitergedacht“
Der vollständige Artikel „VOIS weitergedacht“ ist eine konkrete Handlungsempfehlung für einen möglichst Ausbau der VOIS-Plattform-Strategie. Der vollständige Kommentar dazu erscheint in der akutellen Ausgabe 06/2026 der k21 sowie hier vorab: